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Eingangsstufe

Die Eingangsstufe ist nicht mit der Vorschule zu verwechseln: In die Vorschule kommen die Kinder, die schon schulpflichtig, aber noch nicht schulreif sind. Eine sogenannte Vorklasse gibt es in der Diesterwegschule nicht.

Die Grundschulzeit ist in zwei Abschnitte geteilt:

Die Eingangsstufenzeit (E1 + E2) und die Grundstufenzeit (G1-G3)

 

 

Das erste Jahr an der Diesterwegschule, die E1 ist keine Vorklasse, sondern bildet eine fließende Einheit mit der E2, dem anschließenden zweiten Jahr. In der E1 werden Arbeitsweisen erlernt, die in der E2 fortgeführt und erweitert und dann in der Grundstufe kontinuierlich ergänzt und weiterentwickelt werden.

Die Kinder der Eingangsstufe haben im Grunde zwei Jahre Zeit, um die sozialen und kognitiven Lerninhalte des 1. Schuljahres zu erarbeiten.

Die Eingangsstufe erleichtert den Kindern den Übergang zwischen Kindergarten und Schule. Die Kinder werden allmählich an das schulische Lernen herangeführt. Der behutsame und gleitende Übergang von Kindergarten zur Schule verhindert eine mögliche Überforderung der Kinder. Gegebenenfalls wird aber auch eine Unterforderung vermieden, wenn das Kind noch ein weiteres Jahr im Kindergarten verbracht hätte.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Altersmischung in der Eingangsstufe. In der Diesterwegschule gibt es vier altersgemischte E1/E2 Gruppen, die sogenannten Großgruppen. Jede Großgruppe setzt sich aus zwei Stammgruppen zusammen. Für eine Großgruppe sind zwei Lehrerinnen und eine Sozialpädagogin zuständig. Die Gruppenräume der Stammgruppe sind durch einen Zwischenraum verbunden. Wichtig ist die Durchlässigkeit, es findet ein regelmäßiger Austausch statt.

 

 

Nach Abschluss der Eingangsstufe bilden die 25 E2-Kinder die nächste G1. Sie werden ab der G1 jahrgangsgleich unterrichtet. 

In altersgemischten Gruppen profitieren die Kinder in beiden Richtungen voneinander. Die E2-Kinder übernehmen vom Tag der Einschulung an Patenschaften für die neuen E1-Kinder.

Die Jüngeren imitieren von den E2-Kindern bestimmte Verhaltensweisen, holen sich dort Rat und Hilfe bei Fragen und sind so nicht allein auf die Unterstützung des Lehrers angewiesen.

Die Altersmischung fördert ein positives Sozialverhalten untereinander. Selbständiges Lernen wird verstärkt. Bei den älteren Kindern verbessert sich die Kommunikationsfähigkeit. Erlerntes Wissen festigt sich, wenn man es an andere weitergibt. Die Kinder erkennen, was sie schon alles gelernt haben. Das wiederum schafft Motivation und Lernbereitschaft und erhöht das Selbstbewusstsein der Kinder.