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|Die Grundstufe|Unterrichtsprinzipien|Arbeitsstunde|Gruppenstunde|Unterrichtsfächer|Mathematik|

|Deutsch|Sachunterricht|Englisch|Sport|Ästhetische Bildung|Kunst|Musik|Förderunterricht|

|Kooperation|Leistungsmessung|

Die Grundstufe

Der Übergang von der Eingangsstufe in die Grundstufe

Mit dem Übergang in die Grundstufe wird die Altersmischung aufgehoben. Die E 2- Kinder einer Großgruppe bilden eine neue G1. Um die Zusammenarbeit und Durchlässigkeit zwischen den Gruppen zu gewährleisten, befinden sich die Gruppenräume der Jahrgangsstufen auf einem Stockwerk.

Für die differenzierte Unterrichtsarbeit stehen auch in der Grundstufe kleine Zusatzräume zur Verfügung.

Eine Lehrerin ist jeweils Bezugsperson. Im Gemeinsamen Unterricht ist neben der Grundschullehrerin auch eine Sonderschullehrerin gleichermaßen für alle Kinder verantwortlich.

 

Der Unterricht in der Grundstufe

Die Unterrichtsprinzipien

Die im Kapitel über die Eingangsstufe beschriebenen vierpädagogischen Säulen werden in der Grundstufe in modifizierter Form weitergeführt.

Die tägliche Spielstunde wird allmählich auf kürzere Spielphasen reduziert. Arbeits- und Gruppenstunde bleiben weiterhin Schwerpunkte im Tagesablauf. Die Gruppenstunde dient der Einführung, die Arbeitsstunde der Festigung und Übung. Gruppen- und Arbeitsstunde bedingen sich und bilden miteinander ein sinnvolles pädagogisches Konstrukt. Das gemeinsamen Frühstück im Klassenraum bleibt erhalten. Hier können Gedanken ausgetauscht oder Bücher vorgelesen werden.

 

Die Arbeitsstunde

In der Arbeitsstunde wird das individuelle Lernen fortgesetzt. Die Inhalte der Arbeitsstunde gehören vor allem zu den Bereichen Mathematik und Deutsch, sofern sie für ein selbständiges Arbeiten geeignet sind.

Für die individuelle Arbeit stehen auch in den G-Stufen Montessorimaterialien und ein breit gefächertes Lehr- und Lernmaterial, aber auch PC-Programme zur Verfügung. Gemeinsam ist allen Materialien, dass sie einen hohen Aufforderungscharakter haben und den Kindern die Selbstkontrolle ermöglichen.

 

Die Gruppenstunde

In einer kleinen Gruppe (ca. 10-15 Kinder) werden überwiegend neue mathematische Inhalte mit prägnantem Lernmaterial erarbeitet.

Auch Themen aus dem Bereich des Deutsch- und Sachunterrichts können Inhalt der Gruppenstunde sein.

 

Die Unterrichtsfächer  

Mathematik

Die Inhalte des Mathematikunterrichts basieren auf den Vorgaben des Rahmenplans.

Sie werden auf zweierlei Weise erarbeitet, zum einen individuell, zum anderen zunehmend auch in Lehrerzentrierten Phasen.

Für alle wesentlichen mathematischen Bereiche –schriftliche Rechenoperationen, Geometrie, Rechnen mit Größen, Sachrechnen– stehen Montessori- und vielfältige andere Materialien zur Verfügung.

Der handelnde Umgang mit diesen Materialien ermöglicht es den Kindern, wesentliche Einsichten selbständig zu gewinnen, die Arbeit selbst zu kontrollieren und möglichst ohne Hilfe im Lernprozess zu Aufgaben mit höherem Schwierigkeitsgrad kontinuierlich voran zu schreiten.

 

Deutsch

Die Inhalte des Deutschunterrichts basieren ebenfalls auf den Vorgaben des Rahmenplans und werden hauptsächlich in speziellen Deutschstunden vermittelt. Die Grundlagen der Rechtschreibung und Grammatik werden zum Teil frontal eingeführt, in den Arbeits- und Gruppenstunden können sie dann ganz nach individuellem Bedarf vertieft werden. Dazu stehen den Kindern vielfältige Materialien zur Verfügung.

Besonders großer Wert wird auf den kreativen Umgang mit Sprache gelegt. Im Bereich der mündlichen Kommunikation werden von Anfang an geplante und spontane Gespräche geführt, Rollen- und Puppenspiele ermöglicht und jegliche Form des Theaterspielens vom Stegreifspiel bis hin zu Theatervorführungen gefördert. Darüber hinaus gibt es an der Diesterwegschule auch ein Schwarzlichttheater.

Die Kinder erlernen eine themengebundene und zielgerichtete Gesprächsführung, in der Sachlichkeit die Gespräche prägt.

Aus dem bei den Kindern beliebten freien Erzählen erwächst das freie Schreiben.

Ziel der literarischen Erziehung ist es vor allem, bei den Kindern Freude am Lesen zu wecken.

Auf vielfältige Weise wird der Zugang zu den Büchern vermittelt. Schon in der Eingangsstufe gibt es in jedem Gruppenraum eine Leseecke, in der anfangs Bilderbücher, später Kinder- und Sachbücher zum Lesen animieren.

Ein Schwerpunkt liegt auch im gemeinsamen Lesen von Kinderbüchern. In jeder Jahrgangsstufe gibt es dazu vier aktuelle Kinderbücher im Klassensatz.

 

Sachunterricht

Sachunterricht hat die Aufgabe, das Interesse der Kinder an der Natur und an ihrer Umwelt zu wecken, zu fördern und weiterzuentwickeln, damit sie lernen, verantwortungsbewusst mit der Natur, sich selbst und anderen umzugehen.

Sachunterricht muss Lernsituationen schaffen, in denen die Kinder die Möglichkeit haben , selbstentdeckend, anschaulich und experimentierend zu lernen, zu vergleichen, zu messen und zu planen. Ergebnisse können dann bildlich dargestellt oder in Protokollen ( z.B. Wetterbeobachtung, Keimtagebuch ), Arbeitsblättern und Berichten verschriftlicht werden.

Der Sachunterricht wird als fächerübergreifender Unterricht durchgeführt und ist eng mit dem Deutschunterricht verbunden, aber auch mit Religion, ästhetischer Bildung, Musik und Mathematik. Dies bietet sich bei Themen der Umwelterziehung, bei der Bearbeitung von Lebensräumen oder heimatkundlichen Themen an. Der Wortschatz , sprachliche Übungen und Berichte entwickeln sich dann aus dem Thema.

Die Kinder können in der Arbeitsstunde individuell die Themen weiter vertiefen. Dazu stehen Ausstellungstische mit Materialien, Fundsachen und Bücher zur Verfügung.

 

Englischunterricht

Kinder begegnen einer anderen Sprache bereits im Vorschulalter auf vielfältige Weise, häufig insbesondere der englischen Sprache, da diese die bedeutendste internationale Verkehrssprache ist.

Der Englischunterricht in der Grundschule ist keine Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts der Sekundarstufe. In erster Linie soll die Einführung der englischen Sprache den Einstieg in die gesprochene fremde Sprache und die Einübung des Hörverstehens ermöglichen. Da die mündliche Kommunikation Vorrang hat, müssen der Altersstufe angemessene Satzmuster und ein Vokabular für den aktiven und passiven Wortschatz zur Verfügung gestellt werden. Die Lautschulung erfolgt ganzheitlich. Grammatikalische Strukturen werden durch immitatives Sprechen gelernt.

 

Sport

Das Ziel des Sportunterrichts an der Diesterwegschule ist es, mit unterschiedlichen Sportangeboten zur Persönlichkeitsbildung, zur gesundheitlichen Prävention und zur ganzheitlichen Bewegungserfahrung der Schülerinnen und Schüler beizutragen.

Zum Erreichen dieses Zieles werden sportliche Aktivitäten in unterschiedlichen Bereichen angeboten:  

  • Tägliche Bewegungszeit in den Gruppenräumen
  • ”Bauwagen”- Angebot auf dem Schulhof
  • Sportunterricht in der Turnhalle und im Freien
  • Schwimmunterricht im Schwimmbad
  • Schulsportfest
  • Zusatzangebote

 

Ästhetische Bildung

Ästhetische Bildung soll die sinnliche Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit der Kinder stärken und ausbilden. Die Freude am selbstbestimmten Tun soll gefördert und der Gestaltungswille geweckt werden.

Kunst/ Werken/ Textiles Gestalten (TG)

In diesen Fächern soll den Kindern  die Möglichkeit gegeben werden, ihre Umwelt differenziert wahrzunehmen. Durch spielerischen Umgang mit gestalterischen Mitteln sollen sie zu kreativem Tun motiviert werden und sich mit Kunst, Kultur und Medien auseinandersetzen.

Das große Materiallager der Schule (ausgestattet mit Pappen, Holz, Ton, Stoffen, Fell, Naturmaterialen u.a.) hilft, spontane Einfälle in die Tat umzusetzen.

Fächerübergreifende Themen fließen so weit wie möglich in den Unterricht ein.

Werden Theaterstücke geschrieben und bearbeitet, setzt sich die Arbeit im ästhetischen Bereich in der Gestaltung der Kulissen und Kostüme fort. Mehrmals im Jahr sind in kleinen Ausstellungen, im Rahmen des Schulfestes in einer großen Ausstellung, Schülerarbeiten zu sehen. Die meisten Schülerinnen und Schüler sind sehr stolz auf ihr Werke, die durch die Präsentation besondere Würdigung erfahren.

 

Musik

Im Mittelpunkt des Musikunterrichts steht das Erlernen und Ausgestalten von Liedern. Dabei wird den Kindern im spielerischen Umgang mit Stimme und Sprache sowie dem rhythmischen und melodischen Gestalten von Reimen und

kurzen Texten eine Fülle von musikalischen Erfahrungen vermittelt. Unterstützend in dieser Arbeit ist das bei uns verwendete Musikbuch mit begleitenden Lernmaterialien und Hörbeispielen. Außerdem verfügt die Schule über ein sehr gut ausgestattetes ”Orff-Instrumentarium”, mit dem nicht nur das Begleiten von Liedern, sondern auch das Gestalten von Klanggeschichten umgesetzt wird.

Durch das Gestalten von Tänzen lernen die Kinder schon ab der G1 musikalische Gliederungen kennen. Beim Singen und Musizieren von Liedern und Musikstücken aus anderen Ländern und Kulturen werden ihnen die Prinzipien des Gegensatzes und der Veränderung bewusst. Diese werden auch durch das Gegenüberstellen und Hören von klassischer und moderner Musik erlebt.

 

Förderunterricht

Mit der Qualität und Quantität an Individualisierung im Unterricht nimmt die Menge der institutionalisierten Förderung ab. Das könnte dann eigentlich an der Diesterwegschule bedeuten, dass auf Förderunterricht als besondere Einrichtung verzichtet werden kann. Trotzdem wird an der Diesterwegschule Förderunterricht in nicht unerheblichem Umfang durchgeführt. Er bietet schwächeren Schülerinnen und Schülern die Chance, die geforderten Leistungen auch zu erreichen und stärkeren, auch darüber hinauszugehen.

Kooperation in der Grundstufe

Nach Möglichkeit decken die für die Gruppe verantwortlichen Lehrerinnen alle Fachbereiche ab, um die Rhythmisierung des Vormittags zu gewährleisten. Die Fachlehrerinnen arbeiten mit ihnen eng zusammen. Das Jahrgangsteam trifft sich in der Regel einmal wöchentlich, um sich methodisch und didaktisch vorzubereiten.

Dadurch ist eine gewisse Parallelität in der inhaltlichen Arbeit der einzelnen Gruppen gewährleistet.

 

Leistungsmessung und -beurteilung in der G-Stufe

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, ihre Leistungen selbst einschätzen zu können, die Leistungsbereitschaft zu stärken und den Leistungswillen zu erhalten. Rückmeldungen der Lehrerinnen, häufige Gespräche während des gesamten Schuljahres unterstützen sie dabei.

Gleiche Bücher, standardisierte Arbeitsmaterialien, der Arbeitstundenordner der Schülerinnen und Schüler, die gemeinsame Vorbereitung der Lehrerinnen innerhalb der Jahrgangsstufe, gleiche Übungen und Tests bilden die Grundlage für eine gleichmäßige Bewertung.

Entsprechend den gültigen Rahmenplänen basiert die Leistungsmessung wie an allen Regelschulen auf schriftlichen wie mündlichen Leistungsnachweisen.

Schriftliche Arbeiten werden nach nochmaligen Absprachen und Vergleichen mit der erreichten Punktzahl bzw. Fehlerzahl versehen und eventuell über die mündliche Rückmeldung hinaus durch einen schriftlichen Kommentar erläutert.

Die Ergebnisse der Lernkontrollen dienen als Grundlage zur individuellen Weiterarbeit und Förderung. Sie werden im Rahmen der Elterngespräche erläutert.

 

 

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