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Alle unter einem Dach: 

Integration an der Diesterwegschule

Seit dem Schuljahr 1996/97 besteht in allen Jahrgängen eine Gruppe mit gemeinsamen Unterricht mit 3 – 4 Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf (Kinder mit einer Lern-, Körper-, Sprach- oder Sehbehinderung, sowie geistig- und mehrfachbehinderte Kinder) und ca. 17 nichtbehinderten Kindern. Diese Gruppe wird von einer Grundschullehrerin und einer Sonderschullehrerin gemeinsam unterrichtet.

Die Diesterwegschule bietet gute Voraussetzungen für die Integration behinderter Kinder. In der täglichen Arbeitsstunden sucht sich jedes Kind seine Materialien aus, mit denen es lernt. Ebenso werden alle Kinder an den gemeinsamen Gesprächsrunden und Aktivitäten einbezogen und beteiligt. Die Integrationskinder erhalten, sofern notwendig, differenzierte Arbeitsaufträge und –anleitungen, damit sie entsprechend ihrer persönlichen Fähigkeiten und Neigungen am Unterrichtsthema mitarbeiten können. Daneben erfolgt eine individuelle sonderpädagogische Förderung mit eventuell zusätzlichen speziellen Materialien. Das individuelle Selbständigkeitstraining wird durch das Zusammenleben und gemeinsame Lernen unterstützt, wobei das imitative Lernen eine große Rolle spielt.

Sowohl beim gemeinsamen Arbeiten, als auch bei den gemeinsamen Spiel-, Frühstücks- und Pausenzeiten entstehen Kontakte zwischen behinderten und nichtbehinderten Kindern.

So wirkt sich der Gemeinsame Unterricht in vielfacher Hinsicht positiv für die behinderten und für die nichtbehinderten Kinder aus.

Den behinderten Kindern erspart er die Inselsituation einer sonderpädagogischen Einrichtung und damit eine Ausgrenzung.

Die behinderten Kinder lernen

  •     mit nichtbehinderten Schülerinnen und Lehrerinnen und deren eventuellen Unsicherheiten umzugehen,

  •     von den nichtbehinderten Kindern Hilfestellung anzunehmen

  •     durch Nachahmung sich weiter zu entwickeln

  •     ihre eigene Persönlichkeit innerhalb der Gruppe nichtbehinderter Kinder zu erfahren und ihre Belange einzubringen die eigenen Fortschritte zu schätzen.

Die nichtbehinderten Kinder lernen

  •     mit behinderten Kindern ohne Verunsicherung umzugehen

  •     sie zu achten und zu integrieren

  •     deren spezifische Verhaltensweisen und Belange zu erkennen und zu berücksichtigen

  •     die Leistungen der behinderten Kinder anzuerkennen sowie deren schulische Fortschritte und Entwicklung zu schätzen

  •     ihre eigene Gesundheit und Unversehrtheit als nicht selbstverständlich zu betrachten.

Die Kinder in den Klassen mit Gemeinsamen Unterricht spielen und lernen gemeinsam. Auf dem Schulhof und bei gemeinsamen Festen lernen auch Schülerinnen und Schüler anderer Gruppen die Integrationskinder kennen und lernen, unbefangen miteinander umzugehen.