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Percussion - Trommeln bis die Luft vibriert

"Auf-wärm-trai-ning –Trom-mel-wir-bel – Trom-mel-wir-bel. Alle Arme in die Luft – jetzt die Hände auf die Trommel – und "AM"! (das heißt in der Trommlersprache: jetzt alle zusammen anfangen!)

So beginnt jeden Mittwoch um 11.50 Uhr im Musikraum der Diesterwegschule die Percussion Stunde der G-Stufe. Ungefähr 20 Kinder sitzen vor ihren Instrumenten und folgen begeistert den Anweisungen von Ernst Erlbeck von der Wiesbadener Musik- und Kunstschule.

Zuerst langsames Aufwärmen durch rhythmisches Schlagen der Handflächen auf die Trommeln, dann immer schneller – "Tem-po, Tem-po, Tut-ti-Tem-po".

Wenn alle auf den Rhythmus eingestimmt sind, werden die Stöcke verteilt und die Trommelwirbel werden immer anspruchsvoller. "Die linke Hand nach oben" ist das Zeichen für: "Ich bin bereit". Die rechte Hand hält den Stock, der locker zwischen Daumen- und Zeigefinger liegt und zur Übung wie ein "Scheibenwischer" hin- und her geschwungen wird.

Dann folgt "appelli tam-tam" (afrikanisch für "Begrüßung"): "Trom-mel-lom-mel-ler Gu-ten-Tag", im Wechsel von Stock und Handfläche, solange wiederholt, bis alle Trommeln im Gleichklang sind.

Der nächste Sprechreim folgt. "Ma-ma Pa-pa und die Kin-der", wieder im Wechsel von "Hand – Hand – Holz – Holz". Die kleinen Trommler sind voll konzentriert und schaffen wieder den harmonischen Gleichklang aller Instrumente. "Die Trommeln unterhalten sich" sagt Ernst Erlbeck begeistert und man spürt förmlich die Energie in der Luft.

Schließlich "Masam-basam", afrikanisch für STOP. Die Trommeln verstummen und alle hören wieder aufmerksam ihrem Lehrer zu.

Die PERCUSSION Stunde lehrt afrikanische Basisrhythmen aus Senegal in kindgerechten deutschen Sprechversen. Die Schüler haben unterschiedliche Instrumente zur Verfügung, wie zum Beispiel die großen Basstrommeln aus Afrika, die orientalischen Darabuka-Trommeln, die kubanischen Bongos und Congas sowie die hellen Repenikas aus Brasilien. Alle zusammen klingen wie ein Orchester mit unterschiedlichen Höhen und Klängen. Jetzt fehlen nur noch die afrikanischen Tänzer und die Show wäre perfekt.

Ernst Emin Erlbeck