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 "LIEBE NACHBARN"

Wir wollen lesen, nicht nur am PC sitzen oder mit dem Gameboy spielen! "Bitte" lasst uns auch und behindert nicht unseren Bücherbus!

 
   

 

Eigenständig werden

 

Ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung für die Klassen 1-4

 Das Projekt „Eigenständig werden“ beinhaltet eine vier jährige Fortbildung, an der die Lehrerinnen der Diesterwegschule klassenübergreifend teilnehmen. Träger des Projektes ist das IFT-Nord (Institut für Therapie und Gesundheitsforschung). Angeboten und durchgeführt wird es von einer Mitarbeiterin des Suchthilfe­zentrums – Wiesbaden.

Ziel des Projektes ist es, mit den Kindern bezüglich eventuellem gesundheitsschädigenden Verhaltens, wie beispielsweise dem Missbrauch von Drogen, Alkohol oder Medien präventiv zu arbeiten.

Das Projekt beinhaltet unterschiedliche Module, die sich sehr gut ergänzend zum Unterrichtsplan in den Unterricht integrieren lassen.

So geht es im ersten Modul zunächst um das Thema ICH. Die Kinder werden sensibilisiert, was für sie gut ist und was ihnen unangenehm ist. Ziel ist es das Selbstvertrauen und die Selbstwahrnehmung  zu stärken. Im zweiten Modul geht es um das Thema ICH UND DIE ANDEREN. Klare Regeln im Umgang miteinander werden erarbeitet und ange­wandt. So wird beispielsweise die STOPP-Regel bei Grenz­über­­­­schreitung zunehmend mehr fester Bestandteil im Schulalltag

Im dritten Modul beschäftigen sich die Kinder mit dem Thema ICH UND MEINE UMWELT. Dabei geht es darum Verantwortlichkeit für die Umwelt zu übernehmen.

Da die Kinder in allen 4 Schuljahren mit eben beschriebenen Themen auf unterschiedliche Weise und altersgemäß konfrontiert werden, ist ein hohes Maß an Kontinuität gewährleistet. Die Kinder erlernen somit  Basiskompetenzen wie beispielsweise Ich-Stabilität oder Lösungsstrategien in Konfliktsituationen, die zur Vermeidung von Suchtverhalten im Jugendalter dringend nötig sind.

Bereits vor zwei Jahren haben wir in den unterschiedlichen Eingangs­stufen mit dem Projekt begonnen und sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir freuen uns, nun das Projekt in allen Klassenstufen beginnen zu können und somit Ihre Kinder bestmöglichst auf  die „Freiheiten“ aber auch „Risiken“  des Lebens vorzubereiten.

 

 

Monika Dahlke-Friedrich

Aus Australien kam die Idee

Mathematik soll Spaß machen - eine weltweite Idee

Mathematik für Lernende, besonders für Lernende in der Schule, attraktiv zu machen, ist kein Problem, das etwa auf Deutschland beschränkt wäre. Überall in der Welt suchen Mathematiklehrende, die um die Bedeutung ihres Faches für den Gebrauch auf anderen Wissensgebieten und für die Allgemeinbildung wissen, nach Möglichkeiten, die Begeisterung fürs Erlernen der Mathematik zu steigern.

Hochschulmathematiker aus Australien kamen so auf die Idee, einmal im Jahr einen Wettbewerb anzubieten, an dem viele, möglichst alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen sollten – und wollen. Dazu müssten die Aufgaben nicht zu schwer, aber sehr anregend sein, das Spektrum der Aufgaben so breit sein, dass jede und jeder etwas findet, was sich lösen lässt und dabei noch Spaß macht. Und man hat – bei diesem einen Wettbewerb – etwas weggelassen, das sonst im Mittelpunkt des Mathematiktreibens steht (oder doch stehen sollte): das Begründen. Herausgekommen ist ein Multiple-Choice-Wettbewerb, der seit 1978 in Australien stattfindet und an dem sich dort wenige Jahre später schon 80% der Schulen beteiligten; es wurden viele Länder aus der Südpazifikregion einbezogen.

Auf diesen australischen Wettbewerb, der dem Gedanken der Freude an der Beschäftigung mit Mathematik Gestalt gibt, trafen Anfang der 90er Jahre zwei französische Mathematiker. Sie beschlossen, nachdem sie Organisationsform und insbesondere die Aufgaben studiert hatten, eine solchen Wettbewerb auch in Frankreich aufzubauen – und zu unserem Glück luden sie sehr bald auch andere Länder zur Teilnahme via Mitarbeit ein. Den Namen „Kangourou des Mathématiques“ („Känguru der Mathematik“) hat dieser Wettstreit zu Ehren der Erfinder aus Australien erhalten, denn von ihnen kommt die erfolgreiche Idee für Form (Multiple Choice) und Inhalt, die Aufgaben also.

 

 

93 Diesterwegschüler waren 2011 dabei

Manche Aufgaben lassen Erwachsene heftig schwitzen

Donnerstag, 17. März 2011, 1. bis 4. Stunde, Feierraum: Schmierblätter werden bekritzelt, der schnelle Blick zum Nachbarn, Aufgabe gelöst, weiter  geht es mit der nächsten.

 Die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe an der Diesterwegschule messen sich mit Hunderttausend anderen Pennälern in Deutschland an diesem Vormittag in Mathematik.

23 Aufgaben gilt es für die Grundschüler in 75 Minuten zu bewältigen, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen. Mal gibt es drei Punkte, mal fünf Punkte pro gelöster Aufgabe. Für die einen sind die Drei-Punkt-Aufgaben ganz leicht und die Fünf-Punkt-Aufgaben kaum zu lösen. Anderen geht es genau umgekehrt. Es sind so genannte Knobelaufgaben, die das Denken, Kombinieren und Verknüpfen anregen. Manch Erwachsener tut sich schwer beim Lösen derselben.

Insgesamt nehmen in diesem Jahr 93 Schülerinnen und Schüler der Diesterwegschule an dem Känguru-Wettbewerb teil.

Schülerinnen und Schüler aus Deutschland nahmen 1995 zum ersten Mal am Känguru-Wettbewerb teil. Es war ein Versuch an drei Gymnasien in Berlin mit insgesamt 184 Teilnehmern – und anschließend noch außer Konkurrenz in zwei Zirkeln der Mathematischen Schülergesellschaft. Übereinstimmende Meinung der Teilnehmer: Das macht richtig Spaß!

 Dorothe Stuhl